Sauerkraut - wann wenn nicht Jetzt!von Gerd Wolfgang Sievers Unter Sauerkraut wird im allgemeinen der gehobelte Weißkohl verstanden, welcher in Bottichen zusammen mit Salz (und evt. Gewürzen) zum Gären gebracht wurde. Dieser milchsäurevergorene Kohl wirkt darm- und magenfreundlich, bakterientötend und entschlackend. In früheren Zeiten wurde er vor allem winters gegen Mangelerscheinungen gegessen, heute dient er eher als „Beilage“ zu üppigen Schlachtplatten verschiedenster Art. Besonders gut schmeckt Sauerkraut neben deftiger Hausmannskost (Eisbein, Blutwürsten, Leberwürsten, Geselchtem etc.) auch zu Wildgeflügel (z.B. Fasan), Flussfischen oder als Auflauf. Sauerkraut kann entweder kurz gekocht werden, dann ist es schön knackig-frisch oder man gart es länger, damit es samtig-weich wird. Wohlschmeckende Gewürze und Aromaten sind hier je nach Rezept Zwiebeln, Kümmel, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter, Nelken, Weintrauben, Weißwein, Zucker, Dörrfrüchte, Äpfel, Quitten u.v.m. Für die Zubereitung können alle Arten von Fetten verwendet werden, besonders schmackhaft wird das Kraut aber mit Gänse- oder Schweineschmalz. Tipp: Sauerkraut sollte vor dem Garen niemals gewaschen werden; ist es zu scharf, so kann man es gut ausdrücken. Sauerkraut lässt sich recht einfach selbst herstellen:
Probieren Sie nebenstehende Rezepte einfach mal aus.
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Das Sauerkraut