Zum fröhlichen Arbeiter [besucht: Dezember 2006]Nun ist der Ort Apetlon ja innerhalb der Gourmetwelt einigermaßen berühmt geworden, was vor allem Winzern wie z.B. der Familie Münzenrieder zu verdanken sein dürfte. Aber auch mit dem Gasthaus „Zum fröhlichen Arbeiter“ bietet das Dorf einen weiteren Grund, einmal hier vorbeizukommen – soviel sei vorweggenommen. Der „Fröhliche Arbeiter“ ist ein richtiges, klassisches Dorfwirtshaus, dessen Wahlspruch „Mit Leib und Seele“ nicht zuviel verspricht. Als wir es betraten saßen die Dorfältesten gerade an einer Art Stammtisch und schnapsten sich die nächste Runde aus, während der Wirt des Hauses Besorgungen machte und durch seinen Sohn vertreten wurde. Dieser erwies sich als äußerst zuvorkommend und servierte uns durstigen „Wanderern“ erst einmal einen ordentlichen Spritzer. Bei diesem erfuhren wir dann, dass die urige Gaststube nur ein Teil des Gastronomiebetriebes sei, denn man verfüge noch über einen modernen Anbau, in welchem sozusagen die Festhalle untergebracht ist. Eine eigenes, im Keller untergebrachtes Vinarium komplettiert übrigens das Angebot. Zwischenzeitlich war nun Hr. Tschida eingetroffen und wir kamen mit ihm in ein anregendes Gespräch über die Facetten der pannonischen Küche. Da unsereins nicht nur gerne diskutiert, sondern auch einmal einen dritten, vierten und fünften Spritzer trinkt, haben wir beinahe den Grund unseres Besuches vergessen. Da gerade ein Rostbraten vom Nationalparkrind zur Verfügung stand, mussten wir diesen selbstredend auch verkosten. Einzigartig gut schmeckt es ja schon, dieses Steppenrind und auch die traditionelle Zubereitung (eine Art Esterházy-Rostbraten) hat uns sowohl gut gefallen, wie auch geschmeckt. Resumée: Wir werden das gemütliche Gasthaus „Zum fröhlichen Arbeiter“ bei unserem nächsten Besuch in Apetlon sicherlich wieder besuchen. Nicht nur, weil uns derart urige Dorfwirtshäuser absolut zusagen, sondern weil die Familie Tschida ausgesprochen nett ist und das Essen zudem gutbürgerlich gut!
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